März 25

ich glotz tv

cougar town

© ABC / TBS

eine der enttäuschendsten serien für mich ist zur zeit cougar town. schon am anfang der dritten staffel seitdem grayson (josh hopkins) und jules (courteney cox) plötzlich heiraten wollen und seit seinem antrag unter dem klopapierbaum. es war schon ein schlechter start. dann ging es weiter mit travis (dan byrd), der sich am kopf verletzte und jetzt seit elend langen folgen einen helm trägt – es ist einfach nicht witzig. und als wäre das nicht schlimm genug, tauchte neulich noch eine ex-affaire von grayson mit einem kleinkind auf und der nachricht, es sei zur hälfte seins. nachdem jules und grayson also fast seit sie zusammen sind darüber diskutieren, ob sie noch ein kind haben möchten oder nicht, löst sich dieser zwist (er: ja, sie: nein) versöhnlich auf. praktischerweise ist graysons ex-affaire weder schlau noch besonders kinderfreundlich, so dass jules und grayson zur rettung des kindes eilen können. zu viel heirat, zu viel kinder, zu viel kleinfamilie. ich bin kurz davor, die serie nicht mehr weiterzugucken. so viel rotwein kann ich gar nicht trinken, um das alles auszublenden.

 

lost girl

© Showcase

eine weitere enttäuschung waren die letzten folgen von lost girl. ganz weit vorn der absurde tod der besessenen nadia (athena karkanis). als diese merkt, dass sie nicht mehr die kontrolle über sich hat, bittet sie darum, dass sie jemand töten möge – doch weder bo (anna silk) noch nadias partnerin lauren (zoie palmer) bringen es über sich. da startet nadia einen letzten angriff, bo ersticht sie und nadia sackt tot mit einem lächeln im gesicht auf dem boden zusammen. kurz und schmerzlos, und das nach der ganzen riesenstory, die über ewige folgen aufgebaut wurde, und dem elenden warten darauf, ob nadia wohl noch mal aus ihrem fünfjährigen koma erwacht. nachdem nadia erstochen ist, geht bo dann einfach mal wieder und lässt lauren mit ihrer toten freundin zurück. die storyline um dyson (kris holden-ried) finde ich übrigens auch schon lange nicht mehr spannend.

 

2 broke girls

© CBS

aber moment, ich muss meine aussage von eben doch noch revidieren. ich habe die schlimmste aller serien vergessen: 2 broke girls, das allerdings schon fast seitdem sie begonnen hat. und dabei hatte ich so große hoffnungen auf die serie gesetzt. allein dass die zwei ganz am anfang als ziffer stand fand ich toll. dann max (kat dennings), die ich mit ihren sakastischen kommentaren und der people-are-shit-haltung schon heimlich als die nachfolgerin von darlene (sara gilbert) aus roseanne feierte. vielleicht habe ich mich vom schrecklichen kellnerinnen-outfit verleiten lassen, das zu sehr an roseannes uniform bei „rodbell’s“ erinnert. doch was hat uns „2 broke girls“ gebracht?? schlechte sexwitze, vorhersehbare pointen und keine wirkliche storyline. am schlimmsten sind die vergewaltigungswitze, die max immer wieder gegenüber caroline (beth behrs) macht und bei denen ich mich immer frage, wer sowas bloß witzig findet. zB: „that sounds needy, like if someone asks you to come to their one-woman show. ’somebody date raped me and I didn’t think I’d live through it, but I did and now I’m stronger,‘ and still needy…” selbst wenn es geistreich wäre. rape jokes? really?!

 

happy endings

© ABC

zum glück gibt es auch noch gute serien. happy endings guck ich immer noch total gern; das neue friends, nur viel schlauer gemacht und ohne den homophoben dreck. von desperate housewives laufen grad die letzten folgen, die spannend sind. es wird mir fehlen, mich über susan aufzuregen. how I met your mother schaue ich mir auch gern mal an – außer wenn ted (josh radnor) auftaucht, dann überspringe ich die szene lieber. oder stell leise. oder guck mal eben, was bei facebook so los ist. und die immer wiederkehrenden andeutungen, dass lily (alyson hannigan) gern mal mit robin (cobie smulders) ins bett gehen würde, sind auch nur noch nervig. es hat schon fast „big bang theory“-charakter. ganz großes kino natürlich: once upon a time, das märchen ohne die üblichen helden im vordergrund, dafür mit einer menge tougher frauen. snowhite (ginnifer goodwin) blende ich immer ein wenig aus und konzentriere mich auf emma (jennifer morrison, die ich dagegen in „how I met your mother“ damals so gar nicht mochte) und auf die böse königin (lana parrilla). und ganz neu auf meiner liste: the river. schon allein, weil scott michael foster mitspielt, den ich in greek so großartig fand. greek – übrigens die serie mit einer der besten fernsehdarstellungen einer queeren figur. gleich nach true blood natürlich.

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Veröffentlicht25. März 2012 von S Achilles in Kategorie "about a show

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